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Die Chlorung geht weiter

BÜRGERLISTE SPRENDLINGEN E.V.

www.buergerliste-sprendlingen.de

Pressemitteilung

 

Die Chlorung wird fortgeführt

Das Prinzip von Ursache und Wirkung gilt für das Gesundheitsamt Mainz-Bingen nicht. So die Stellungnahme von Dr. Alexander Messinger von der Bürgerliste Sprendlingen eV zur fortlaufenden Chlorung des Trinkwassers aus dem Sprendlinger Hochbehälter. Letztmalig sei eine Belastung des Sprendlinger Trinkwassers mit coliformen Keimen Anfang des Jahres nachgewiesen worden. Seitdem ist bei wiederholten Messungen keine Keimbelastung gemessen worden. Dann sei es nur konsequent die Chlorung des Trinkwassers einzustellen, so Messinger. Eine mit Bilck auf das Alter des Sprendlinger Hochbehälters und der mutmaßlich daraus abgeleiteten Ursache für die Keimbelastung sei reine Spekulation. Dies rechtfertige keineChlorung und schon gar nicht eine vorsorgliche Chlorung. Die vorsorgliche Chlorung ist nämlich nach der Trinkwasserverordnung verboten. Es gelte das Minimierungsgebot nachdem dem Trinkwasser grundsätzlich nichts zuzumischen sei. Nur im Kontaminationsfall sei eine absolute Notwendigkeit des Einsatzes eines chemischen Zusatzstoffesgegeben und dann dürfe nur das nötige Minimum an Beimischungen kurzfristig zugegeben werden. Darüber setzt sich das Gesundheitsamt Mainz-Bingen hinweg. Dr. Messinger zweifelt auch an der Hypotese des Gesundhetsamtes dass der alte Hochbehälter Urache für die Keimbelastung sei. Die letzte Keimbelastung wurden vor dem Sprendlinger Hochbehälter nachgewiesen. Das spräche eher für das Rohrsystem vor dem Sprendlingeer Hochbehälter als Ursache für die Verkeimung.Diese würde wahrscheinlich auch nach Fertigstellung des neuen Hochbehälters und Beendigung der Chlorung zu neuen Problemen führen. Auf Anfrage bestätigten die VG-Werke Sprendlingen-Gensingen durch ihren Vorstand Lothar Baumgarten die Fortführung der Chlorung bis zum Ende der Baumaßnahmen am neuen Hochbehälter. Geplant sei die Fertigstellung für April 2016. Bis dahin unterlägen die VG-Werke der Verfügung des Gesundheitsamts Mainz-Bingen welchesdie Weiterführung der Chlorung auch auf Grund der fortbestehenden Baumaßnahmen am neuen Hochbehälter und Umschlüssen von Alt- und Neuleitungen rechtfertige. Messinger widersprach mit Verweis auf eine entsprechende Dokumentation „Wie Chlorung krank macht“ auf der Homepage der Bürgerlist (www.buergerliste-sprendlingen.de) der Auffassung des Gesundheitsamts bezüglich der Unbedenklichkeit der Chlorung. Auch wenn wie aus dem Gesundheitsamt zu hören war bis dato keinerlei Beschwerden über die Chlorung eingegangen seien, schätzt Messinger das gesundheitliche Risiko der Chlorung als erheblich ein. Die Chlorung basiere auf Chlordioxid, einer unstabilen Substanz die in wenigen Stunden in die Bestandteile Chlorat, Chlorit und freiem Chlor zerfällt und vom menschlichen Körper vollständig resorbiert werden. Das Chlordioxid werde im Hochbehälter aus Natriumchlorit und einer Säure hergestellt. Dabei verbleibe immer ein erheblicher Anteil an Natriumchlorit im Trinkwasser zurück. Die gesundheitlichen Risiken seien inbesondere für Natriumchlorit erheblich und hinlänglich bekannt. Dr. Messinger kündigte an, eine plausible und rechtssichere Begründung für die Chlorung einzufordern und die Einstellung der Chlorug des Sprendlinger Trinkwassers bei dem Gesundheitsamt Mainz-Bingen zu verlangen.

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