Welcome to CMSimple

Page
Menu
News
Sie sind hier:   Home > Brennpunkt > Trinkwasser > Die Befürchtungen sind eingetreten
Aktuell:  Auf Grund der neuen EU-Datenschutzrichtlinie wird die Seite nicht weiter gepflegt.









Die Befürchtungen sind eingetreten

Für die für Hygiene zuständige Aufsichtsbehörde ist der Einbau der kontaminierten Trinkwasserrohre in das Leitungssystem des neuen Sprendlinger Hochbehälters ein absolutes „No-Go“. So der Vorstand der VG-Werke Sprendlingen Gensingen Lothar Baumgarten bei einem Gespräch mit Dr. Alexander Messinger von der Bürgerliste Sprendlingen. Der Einbau sei durch das Gesundheitsamt Mainz-Bingen strickt untersagt worden. Die betroffenen Rohre dürfen unter keinen Umständen mehr als Trinkwasserrohre verwendet werden und seien entsprechend zu kennzeichnen. Die damit fehlenden Trinkwasserrohre seien durch hygienisch einwandfreie Rohre zu ersetzen. Durch das Gesundheitsamt Mainz-Bingen wurde eine gemeinsame Qualitätskontrolle der Ersatzrohre durch die Bauleitung des neuen Hochbehälters, die VG-Werke und das Gesundheitsamt Mainz-Bingen vorgeschrieben.

Zur Zeit beschränkt sich das neue Trinkwasser-Leitungssystem am neuen Sprendlinger Hochbehälter auf die Zuleitung des Trinkwassers aus Bad Kreuznach in den Hochbehälter aus dem Jahre 1913. Die Rohrverbindung überbrückt dabei den Bereich des abgerissenen Hochbehälters aus dem Jahr 1963. Nach Fertigstellung des neuen Hochbehälters wird dieser Anschluß stillgelegt. Die Rohrverbindung für das Wasser aus Richtung Bad Kreuznach in den neuen Hochbehälter und die Verbindung von dem neuen Hochbehälter für das Wasser in Richtung Sprendlingen ist noch zu legen. Nach Abschluß der Baumaßnahme wird das aus Bad Kreuznach kommende Trinkwasser nur noch über diese noch zu legende Trinkwasserleitung geführt.
 
Durch das Gesundheitsamt Mainz wurde bestimmt, daß ab sofort im Turnus von zwei Wochen jeweils vor und innerhalb des Trinkwasserbehälters aus dem Baujahr 1913 die Proben zur Sicherung der Trinkwasserqualität zu ziehen sind. Bisher wurden nur innerhalb des Hochbehälters Proben gezogen. Die erste Probennahme dieser Art sei für den 20. Januar 2016 geplant. Die Ergebnisse liegen am Freitag den 22. Januar 2016 vor.

Mit dieser Maßnahme des Gesundheitsamts Mainz-Bingen wird einerseits der Befürchtung Rechnung getragen, daß bereits hygienisch nicht einwandfreie sondern ähnlich wie die auf der Baustelle des Hochbehälters gelagerten kontaminierten Trinkwasserrohre in das Leitungsnetz des neuen Hochbehälters eingebaut wurden.

Würde das Ergebnis der Probennahme vor dem Behälter Baujahr 1913 eine Keimbelastung des Trinkwassers ergeben, wäre dies eine ernste Sachlage die der Autor mit dem GAU – des größten anzunehmenden Unfalls – bezeichnet.

Eine solche Keimbelastung kann dann nur noch mit der Lieferung eines keimbelasteten Trinkwassers aus Bad Kreuznach, einem Keimeintritt durch ein beschädigtes altes Trinkwasserrohr oder einer Keimbelastung stammend aus dem Inneren der neu installierten Trinkwasserrohre erklärt werden.

12.01.2016 Anmerkung des Autors:

Zitat VG-Werke Vorstand Lothar Baumgarten:

"Herr Konischek ( Wassermeister ) und ich konnten uns im April / Mai 2015 auf der Baustelle selbst davon überzeugen, dass alle DN 300 GGG Rohre mit schwarzen Kappen ( Muffe und Spitzende ) verschlossen, frisch produziert vom Werk auf die Baustelle angeliefert und genauso von unserer Fachfirma im Graben verlegt wurden.

Die Kappen werden vom Facharbeiter am Rohr erst im Graben entfernt und dafür vorbereitet,  dass für das einschieben des Spitzendes ( neues zu verlegendes Rohr ) in die Muffe ( schon verlegtes Rohr ) problemlos gelingt."

Würde das Ergebnis der Probennahme vor dem Behälter Baujahr 1913 keine Keimbelastung des Trinkwassers ergeben wäre dies ein Hinweis darauf, dass durch die Baumaßnahmen der Hochbehälter Baujahr 1913 möglicherweise beschädigt worden ist.

Ergibt sich der Hinweis auf eine Beschädigung des Behälters 1913, dann gibt der Autor zu bedenken, dass auch das Trinkwasserrohrsystem in Richtung Sprendlingen auf Schäden hin zu untersuchen ist.

Fortsetzung: Wie Chlorung krank macht

Kontakt: trinkwasser(at)bl-sprendlingen.de

Letzte Änderung: February 29, 2016, 09:15
Page
Menu
News
Page
Menu
News

Powered by CMSimple | Template by CMSimple | Login