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Die Bürgerliste ist gegen einen Verkauf der gemeindeeigenen Wohnungen

BÜRGERLISTE SPRENDLINGEN E.V.

www.buergerliste-sprendlingen.de

Pressemitteilung 02/2014

SPRENDLINGEN - Der geplante Verkauf der gemeindeeigenen Wohnungen war Thema beim monatlichen Bürgerstammtisch der Bürgerliste. Vorsitzender Dr. Fritz Schellack begrüßte neben Mietern der Wohnungen auch den Ersten Beigeordneten der Ortsgemeinde, Manfred Bucher, von den Grünen.

In einem sehr sachlichen Gespräch wurden noch einmal die verschiedenen Standpunkte klargestellt. Bucher erläuterte, dass die Ortsgemeinde im Verkauf der Wohnungen die beste Lösung sehe, weil ein potenzieller privater Investor besser in der Lage sei, die Wohnungen zu sanieren als die Ortsgemeinde, wenn die Gebäude in Eigentum bleiben würden, und dass durch eine künftige Hausverwaltung zu hohe Kosten entstünden. Zudem würde der Verkaufserlös in ein neues Projekt investiert, das dazu geeignet sei, den problematischen Innerortsbereich in Sprendlingen zu stärken. Dieser Hinweis veranlasste eine der Wohnungsmieterinnen zu der Feststellung, dass dieses neue Projekt also zu Lasten der vorhandenen Wohnungen finanziert werde.

Anwesende Bürgerlisten-Mitglieder verwiesen darauf, dass die Gemeinde sicher ebenso wie ein Investor in der Lage sei, den Renovierungsstau zu beseitigen. Sie verfüge sogar über noch günstigere Voraussetzungen, da sie ja die Wohnungen nicht erst kaufen müsse. Schließlich wurde auch die Frage gestellt, warum es im Interesse der Gemeinde liege, das erste vorgelegte Wertgutachten des Gutachterausschusses (Katasteramt) nach unten zu korrigieren.

Die Bürgerlisten-Vertreter argumentierten, dass die Ortsgemeinde sehr wohl in der Lage sei, sowohl die Wohnungen zu sanieren als auch das Projekt „Backhausgasse“ – das ja auch von der Bürgerliste ausdrücklich unterstützt wird – auf den Weg zu bringen. Und eventuellen kommunalaufsichtlichen Bedenken lasse sich ein solider Finanzierungsplan entgegenstellen. Eine Investition in die gemeindeeigenen Gebäude trage auf der einen Seite zu einer Wertsteigerung des Gemeindevermögens bei und bringe in wenigen Jahren auch wieder Einnahmen mit sich. Ein Verkauf, so lasse es sich haushaltstechnisch betrachten, führe hingegen unweigerlich zu einem Einnahmeverlust.

Bei allen Gesprächsteilnehmern war unstrittig, dass eine Sanierung unausweichlich ist. Fakt ist auch, dass die seitens der Bürgerliste im Verlauf der Haushaltssitzung im Dezember eingebrachten Anträge zu der Angelegenheit vor einem Verkauf der Wohnungen geprüft werden.

Der Beigeordnete Manfred Bucher konnte zum zeitlichen Ablauf allerdings noch keine konkreten Angaben machen.

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