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Wasser - der zweifelhafte Genuß?

Genußmittel
Wasser für den menschlichen Gebrauch muss so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger, nicht zu befürchten ist.

Der Rahmen
Die Trinkwasserverordnung setzt hierfür den gesetzlichen Rahmen. Diese ist aus dem Infektionsschutzgesetz abgeleitet und setzt die EG-Trinkwasserrichtlinie von 1998 in deutsches Recht um. Die Trinkwasserverordnung konkretisiert die Güteeigenchaften des Wassers in Form von Grenzwerten und Qualitätsanforderungen für 53 mikrobiologische, chemische und physikalische Parameter.

Vertrauen ist gut...
Für den Vollzug der Trinkwasserverortnung in Rheinland-Pfalz ist das Landeuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz in Koblenz zuständig.

… Kontrolle ist besser
Für die Überwachung der Einhaltung der Trinkwasserqualitätsparameter für das Versorgungsgebiet Sprendlingen-Gensingen ist das Gesundheitsamt in Mainz zuständig. Das Gesundheitsamt legt dafür für jedes Wasserversorgungsgebiet einen Probenabnahmeplan fest, der die Häufigkeit, den Umfang, den Zeitpunkt und die Örtlichkeit der Probenabnahme festlegt. Die Häufigkeit der Probenentnahmen kann von 10 mal pro Jahr bis mehrmals pro Tag betragen.

Pflichtveranstaltun
Die Gesundheitsämter haben die gesetzliche Pflicht, Wassergewinnungs- und Wasserversorgungsanlagen regelmäßig zu überwachen.

… und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist?
Eine Grenzwertüberschreitung ist eine Regelverletzung und zwingt den Wasserversorger und das Gesundheitsamt zum Handeln. Der Wasserversorger muss die Überschreitung dem Gesundheitsamt unverzüglich melden – unabhängig von der Höhe des Grenzwertes. Wird bei der Untersuchung von Trinkwasser eine Richt- und/oder Grenzwertüberschreitung festgestellt, erfolgen umgehend die vorgeschriebenen Maßnahmen des Gesundheitsamtes zur Abwendung von Gefahren für die Bevölkerung.

Hört, hört ...
Das Gesundheitsamt stellt, wenn es eine Abweichung vom Grenzwert oder die eingeschränkte Verwendung von Trinkwasser zulässt, eine angemessene Information der Verbraucherinnen und Verbraucher über die genauen Umstände der eingetretenen Minderung der Trinkwasserqualität, über die tatsächlichen oder zu befürchtenden Auswirkungen in der veränderten Wasserversorgung und über Vorsorge- und Abhilfemaßnahmen sicher.

Risikofälle
Zudem verlangt die Trinkwasserverordnung eine besondere Informationspflicht gegenüber jenen Bevölkerungsgruppen, für die eine Abweichung ein besonderes Risiko bedeuten könnte. Diese Informationen erfolgen lokal direkt an die betroffenen Verbraucherinnen und Verbraucher.

… und wenn das Wasser nach Chlor riecht?
Chlor ist gemäß Trinkwasserverordnung ein zugelassener Trinkwasseraufbereitungsstoff und hat sich zur Grunddesinfektion oder auch zur permanenten Desinfektion als wirksam zur Reduzierung von mikrobiologischen Kontaminationen bewährt. Für Chlor liegt die zulässige Zugabe im Trinkwasser bei 1,2 Milligramm pro Liter und der Grenzwert nach Beendigung der Maßnahme bei 0,3 Milligramm pro Liter . Die Geschmacksgrenze liegt bei 0,5 Milligramm pro Liter.

Macht das Wasser krank?
In der Regel handelt sich bei der Chlorung um eine reine Vorsorge-Maßnahme zur Verhütung von Krankheiten. Nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung war aber vor der Chlorung ein Erreger vorhanden der eine Krankheit verursachen kann .....
-> Offener Brief

Kontakt: trinkwasser(at)bl-sprendlingen.de

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