Welcome to CMSimple

Page
Menu
News
Sie sind hier:   Home > Aktivitäten > Brennpunkt > Trinkwasser
Aktuell:  Auf Grund der neuen EU-Datenschutzrichtlinie wird die Seite nicht weiter gepflegt.









Trinkwasser

Wasserversorung

Die Sicherstellung der Wasserversorgung für die Bevölkerung gehört zu den Pflichtaufgaben der kommunalen Selbstverwaltung. So heißt es in dem Wasserversorgungsplan des Ministeriums für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz aus dem Jahr 2003. Für die Umsetzung dieser Pflichtaufgabe sind 12 Träger der öffentlichen Wasserversorgung verantwortlich, die jährlich rund 29 Millionen m³ Trinkwasser für knapp 600.000 Einwohner in 128 Gemeinden liefern – pro Kopf und Tag jeweils 137 Liter Trinkwasser.


Lieferanten

Namentlich für die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen zeichnen sich die Verbandsgemeindewerke Sprendlingen-Gensingen verantwortlich, die auf ihrer Homepage die Lieferung von einwandfreiem Trinkwasser in alle Haushalte und Betriebe in ihrem Verantwortungsbereich versprichen. Im gleichen Atemzug soll die Einhaltung der Qualität „unseres Lebensmittels Nr. 1“ durch regelmäßige große chemische Untersuchungen durch das Hygiene Institut der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz sichergestellt werden.


Das Problem

Doch wollen heiß nicht unbedingt können. Dem Leitungswasser im Einzugsgebiet der Verbandsgemeindewerke Sprendlingen-Gensingen haftet seit Wochen ein auffälliger Chlorgeschmack an.

 

Nicht zum ersten mal

Das dies kein einmaliger Vorgang ist zeigt die Niederschrift der Sitzung des Verwaltungsrats der Verbandsgemeindewerke mit Datum vom 11.06.12. Hier ist ein Hinweis auf Trinkwasserverunreinigung in den Ortsgemeinden St. Johann und Wolfsheim mit der Folge von Chlorierung des Trinkwassers als Desinfektionsmaßnahme dokumentiert.

 

Auffällig geworden

Aus dem Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit und des Umweltbundesamts 02/2015 über die Trinkwasserqualität in Deutschland geht hervor, dass das Wasserversorgungsgebiet der Verbandsgemeindewerke Sprendlingen - Gensingen auffällig wurde weil die Überwachungshäufigkeit – das heißt, die Anzahl der gesetzlich vorgeschriebenen Untersungungen - nicht eingehalten wurden. Speziell wurden Untersuchugen zum Nachweis des Bakteriums Escherichia coli und anderer coliformer Bakterien in nicht genügendem Umfang durchgeführt.

 

Anmerkung der Redaktion:

Auf Nachfrage bei den Verbandsgemeindewerke Sprendlingen-Gensingen gab der Vorstand der VG-Werke Herr Baumgarten folgende Stellungnahme:

"Ich habe meine Unterlagen hinsichtlich der untersuchten Trinkwasseruntersuchungen der letzten Jahre überprüft. Als Ergebnis darf ich Ihnen mitteilen, dass alle Trinkwasserproben nach Auswertung vom Labor unserem Gesundheitsamt Mainz -Bingen umgehend zur Verfügung gestellt wurden. Somit kann ich leider die Aussagen ( Tabelle A 2.1 Seite 435 ) nicht nachvollziehen."

 

Fragezeichen

Mit diesem Hintergrund wirkt die Mitteilung der Verbandsgemeindeverwaltung Sprendlingen-Gensingen im Amtsblatt über die Chlorierung des Trinkwassers dürftig und und wirft Fragen auf.

 

-> Wasser - der zweifelhafte Genuß


Kontakt: trinkwasser(at)bl-sprendlingen.de

Letzte Änderung: December 28, 2015, 16:48
Page
Menu
News
Page
Menu
News

Powered by CMSimple | Template by CMSimple | Login